“In uns bewegt”

(For English click here!)

„Was bewegt dich? Das Tanzen muss einen anderen Grund haben als bloße Technik und Routine.“

– Pina Bausch

Tanzperformance

20. & 21. November, 2021 um 19:00 Uhr
Kirche Heilige Familie, Hofackerstraße 35A, 79110 Freiburg

„In uns bewegt“ ist eine tänzerische Feierlichkeit, zelebriert im Kirchenraum. Fünf Tänzer*innen, eine Choreographin, eine Komponistin und eine Theologin vereinen ihre persönlichen Suchbewegungen des Glaubens, ihre spirituellen Wege und ihre künstlerische Neugier und präsentieren eine Tanzperformance, die mit der Architektur der Kirche, ihrer Atmosphäre, den Klängen und Gerüchen in einen Dialog tritt. Orgelmusik sowie zwei Stimmen begleiten das dialogische Wechselspiel dieser Reise. 

Sowohl die Tänzer*innen als auch der Kirchenraum sind geprägt von persönlichen Geschichten, Zeugnissen und Ritualen, die in diesem Dialog einen Ausdruck finden. Die tänzerische Sprache begleitet von einer Original-Musikkomposition dient als Stilmittel, um Raum und Zeit aus den Angeln zu heben und eine Wirklichkeit zu schaffen, die keine Grenzen kennt. In ihrem Tanz eröffnen die Tänzer*innen eine Wirklichkeit, die tiefer geht als das Faktische dieser Welt und an das Innerste des Menschen anrührt – genau wie religiöse Rituale. Das ganze Menschsein ist umfangen und der Tanz geprägt von Schlichtheit, Verletzlichkeit, Ehrlichkeit und tiefer Freude. Alle Zuschauenden sind von Herzen eingeladen, Teil dieses besonderen Festes zu werden und sich hinzugeben in die tänzerische Feier der eigenen Sehnsucht.

Diese Performance ist eine Hommage an den fragenden Geist, die suchenden Herzen, die hoffende Sehnsucht und den persönlichen Glauben. Sie tippt an die Tür zu der Frage, was uns in der heutigen Zeit im Innersten bewegt. Aus dieser Frage heraus entsteht der Tanz und die Poesie nimmt ihren Lauf. Die Ästhetik des Kirchenraums, die Zeugnisse des Glaubens in religiösen Kunstwerken sowie die persönlichen Erfahrungen des Hoffens und Bangens der innersten Sehnsucht − die Geborgenheit der Gewissheit sowie der Aufbruch des Zweifels − sind die Saat, aus der die Bewegungen des Tanzes erwachsen.

“In uns bewegt” ist ein körperliches Gebet, das wir alle in unserem Herzen und unserer Seele kennen und das nicht gelernt werden muss. Das tänzerische Gebet birgt die Erfahrung der Stille, um dem zu lauschen, was in uns ist: Sanftes und Energisches, Zartes und Ruppiges, Lautes und Leises, Weiches und Raues, Rundes und Kantiges.  

Auf diese Reise zur eigenen Sehnsucht laden wir alle Zuschauenden ein, um mit allen Sinnen wahrzunehmen, wie der Tanz eine einzigartige, überraschende und von Lebendigkeit geprägte Wirklichkeit erschafft, von der wir alle ein Teil sind; und wie der Tanz zur Frage und Antwort dessen werden kann, was dem Leben Richtung und Sinn gibt und der Sehnsucht nach Mehr, die Frage nach Gott auf wunderbare Weise zum Ausdruck bringt.

Hören Sie Hier ein Interview mit der Choreografin Rebecca Mary Narum und der Theologin Anne Hilpert über das Projekt!

Und hier lesen Sie mehr über die künstlerische Vorrecherche, die durch das Förderprogramm #TakeCare NEUSTART KULTUR unterstützt wurde.

Produziert vom Tanztheaterkollektiv Quizzical Körper

Choreografie: Rebecca Mary Narum
Musikkomponistin: Fiona Combosch
Tänzer*innen und Co-creators: Andrea Lagos, Irene Carreño, Dagmar Ottmann, Kai Brügge, Vera Stierli
Musiker: David Walter (Orgel), Charlotte Kersting & Julia Kurig (Sängerinnen)
Theologische Begleitung: Anne Hilpert
KostÜme: Bianka Heck & Stefanie Wyen
Projektleitung: Rebecca Mary Narum & Dr. Anne Hilpert
Fotos: Jürgen Gocke | Grafik: Daniel Armbrüster

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Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung dieses Projekts über die folgenden Kanäle:

  • Überweisung an Quizzical Körper GbR – IBAN: DE92100100100965863107
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Bitte schreiben Sie “In uns bewegt – Spende” auf die Überweisung.

Dieses Projekt entsteht mit der Finanzierung durch die Erzbischof-Herman-Stiftung, die LBBW Stiftung und der Institution Kunst, Kultur und Kirche Freiburg, sowie mit der Unterstützung der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität und der Katholischen Akademie Freiburg.